21 Jan
von pizzafrau - Kategorie: Pizzafahrersorgen
[Ich nehme Marc gleich mal beim Wort und schmeiße einen alten Entwurf hier ins Blog. Ich weiß gar nicht, warum der da so lange rumhing in der Entwurfschleife, weil es ein fertiger Eintrag ist; vermutlich hatte ich kein Bild? Dann eben erst mal ohne.]
Es nervt. Ich weiß nicht genau warum es das tut, aber so ist es. Und zwar dies: wenn ich irgendwo klingle und durch die Gegensprechanlage ein “Hallo?” zu hören bekomme, der Türsummer aber noch auf die Losung wartet, mit der man erst ins Haus darf.
Dann muss ich was sagen, was mich sozusagen als berechtigt zum Betreten des Hauses ausweist. Und das ist es, was nervt. Ich weiß nämlich nie, was ich da sagen soll. Was derjenige am anderen Ende dieses Dings von mir hören will.
An normalen Tagen sage ich “Hallo! Pizzaservice xy”, und dann summt es auch schon. Bei besonders schlechter Laune sage ich nur “Pizza”. Bei besonders guter Laune dagegen flöte ich “Die Pizza/das Essen ist daaaa!” Eigentlich ganz einfach, klar.
Sinn macht das für mich trotzdem immer noch nur bei Leuten, die einem unten dann gleich die Etage mitteilen, in der sie wohnen, sofern das nicht unten dran steht. Und die anderen? Warum machen die diesen Unsinn? Sie wissen doch, dass sie was bestellt haben, dass also bald jemand klingeln wird…
Diese Frage müsste ich eigentlich schon selbst beantworten können. Denn: ich selbst mache es genauso, wenn ich was bestelle! Und ganz ehrlich: ich mache es deshalb, weil ich hören will, was andere Lieferanten dann sagen. Was “so üblich” ist. Und vielleicht auch deshalb, weil es ganz praktisch ist zu wissen, was da jetzt auf einen zukommt. Man weiß genau, es ist der Pizzaservice, kann schonmal sein Portemonnaie rauskramen etc. …
Ja, je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr Sinn macht es. Für den Kunden jedenfalls. Als Fahrer finde ich es aber trotzdem bescheuert.
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